Die Chronik von "
Out - off - Limits "
AUF DEN HUND GEKOMMEN .........
Ich denke meine Laufbahn im Hundesport begann nach einem klassischen
Muster. Da ich als Kind nicht die Möglichkeit hatte, einen eigenen Hund halten
zu dürfen, mussten halt immer die Hunde meiner Großeltern ( eine Dt. Schäferhündin
und eine Boxerhündin ) und Nachbarn ( ein wunderschöner, aber gefürchteter Rottweilerrüde
) herhalten. Mit 20 Jahren endlich kaufte ich mir meinen ersten Hund "Devil"-
einen Dt. Schäfer ohne Papiere. Da ich wollte, dass mir der Hund im täglichen
Leben gehorchte, gelangte ich durch die Empfehlung von Freunden zum SVÖ -
Stockerau. Die Triebqualitäten meines Hundes hielten leider mit meinem Ehrgeiz
nicht Schritt und so machte mein Rüde zwar mit bereits einem Jahr eine perfekte
SchH1 - Arbeit, aber ein Jahr später gar nichts mehr. Ich
lernte meinen Mann kennen und mein "Triebbolzen" Devil ging den bequemsten
Weg und wurde nun "Herrlihund". Da ich wieder einen Hund zum Arbeiten
wollte, und auf unserem Abrichteplatz ein wunderschöner, großer Rüde
"von der Grenzstadt Laa" geführt wurde, schenkte mir mein Mann
den Rüden "Ichor v. d. Grenzstadt Laa" aus diesem
Zwinger. Dieser Rüde konnte einige sportliche Erfolge, NÖ-Cup, feiern.
Wir mussten ihn leider im Jänner 2002 im stolzen Alter von mittlerweilen
12 Jahren von seinen Leiden erlösen. Er war ein toller Hund, der unsere Welpen
immer mit viel Nachsicht behandelte und sie erzog. Ich werde ihn sicher nie vergessen.
Mittlerweile war ich zum ÖGV - Stockerau gewechselt und dort hatte ich die
Begegnung der dritten Art: Ich sah einen wunderschönen Dobermannrüden
am Abrichteplatz und verliebte mich sofort in diese Rasse.

alle 3 | Nun, wir hatten aber schon 2 Rüden,
also musste es eine Hündin sein. Keine Ahnung von Züchtern oder Zuchtrichtlinien
kauften wir unsere Hündin "Joy" ohne Papiere, leider mussten
wir sie im Alter von 12 Jahren am 25. März 2002 einschläfern lassen.
Da sie aber keine Schönheit wurde und auch recht klein blieb, kam ein Jahr
später - 1991 - der tschechische Dobermannrüde "Body Marion"
(Vater: "Lestor v. d. Villa Silva Mark") ins Haus. Mit ihm legte
ich im November 1992 die SchH 1 - Prüfung ab. Wir waren zwar fleißig
am Trainieren, aber im Jänner 1994 bemerkte ich Veränderungen an meinem
Rüden - Rufname "Damian".

Damian | Es wurde Blutkrebs festgestellt
und nach einem halben Jahr voller Rückschläge, Hoffnungen und Bangen
mussten wir uns leider von ihm verabschieden. Er starb am 13. Juni 1994. Auch
er wird ewig in meinem Herzen sein. Enttäuscht und traurig wollte ich nichts
mehr mit dem Hundesport zu tun haben, doch auch die größte Trauer ist
irgendwann verarbeitet und wenn dich der Virus "Hundesport" einmal erwischt
hat, lässt er dich nicht mehr los. Nach zwei Jahren entschloss
ich mich, es noch einmal zu versuchen und bat einen Bekannten, mir einen Dobermannrüden
zu besorgen. Er brachte uns den kleinen "Art Baust".
Es war Liebe auf den ersten Blick - ich hatte meinen Lebenshund
"Paris". Mittlerweile war ich zum SVÖ - Bruderndorf
gewechselt und fand dort für einige Zeit die Unterstützung,
die man als Hundesportler braucht, um erfolgreich sein zu können.
Zahlreiche SchH - Prüfungen und Turniererfolge waren das
Ergebnis dieser Arbeit. Doch irgendwann waren die Grenzen ausgelotet
und ich musste mich entscheiden. Glücklicherweise lernte
ich im Dezember 2000 den Schutzhelfer und Trainer Erich Ballmüller
vom ÖRV - Baden kennen. Da er in seiner Trainingsgruppe verschiedene
Rassen betreute, war ich hier mit meinem Exoten Dobermann in guten
Händen. Der Erfolg dieser Arbeit ließ auch nicht lange
auf sich warten und so konnten wir im August 2001 den Titel ÖDK
Bundesmeister und Kombinationssieger 2001 erreichen.
Nochmals an dieser Stelle ein großes Dankeschön an
dich Erich. Nun hatte ich auch genug Mut, für die ÖKV
- Staatsmeisterschaft 2001 zu nennen. Das erste Mal auf so einer
großen Veranstaltung und noch dazu mit einem Dobi - dazu
muss man wohl verrückt sein! Naja, es lief zwar in der Fährte
nicht nach Wunsch mit Kühen und Almboden konnten wir nicht
wirklich etwas anfangen, aber in der Unterordnung und im Schutz
legten wir eine ganz ordentliche Arbeit ab. Im Jahr 2002 ging
es dann sprichwörtlich "drunter und drüber".
Das Jahr begann im März mit einer tollen Ortsgruppenprüfung
als Vorbereitung für die FCI-Ausscheidung in Gmunden-Regau,
wobei wir uns auch wirklich als bestes ÖDK-Team im Mittelfeld
etablieren konnten. Mit dieser Leistung qualifizierten wir uns
gleichzeitig für die IDC-WM. Dort fing aber leider unsere
Pechsträhne an und führte dann schließlich dazu,
dass ich im Juli meinen Paris aus dem Leistungssport herausnahm.
Die jahrelange Arbeit zeigte gewisse Abnützungserscheinungen
und so war es natürlich eine klare Entscheidung seine Sportlaufbahn
zu beenden. Er genießt seine Pension und ich hoffe, er hat
noch viele glückliche Jahre bei uns und begleitet uns noch
lange Zeit. Das hat er sich mehr als verdient.
Seit
Juni 2001 wirbelt noch ein weiterer Dobi in unserem Haus herum "Limit
extra Moravak".

Limit extra Moravak
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Da diese Hündin von Anfang an beim ÖRV - Baden trainiert
wurde, setzte ich große Hoffnung in sie. Und wirklich bei ihrem
ersten Antreten bei einer SchH Prüfung konnte sie bei der Vereinsmeisterschaft
des ÖRV-Baden die SchH 1 Wertung gewinnen und zeigte die beste
Fährtenarbeit aller SchH Hunde.
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Hit de la montagne unique
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Seit 18. 01. 2003 gibt es aber eine kleine
Neuigkeit.
Unsere erste Malinois-Hündin "Hit de la montagne unique"
aus der Zucht des Vorarlbergers Markus Schwendinger ist bei uns
eingezogen und unser derzeit sehr geruhsames Leben wird von ihr
ganz ordentlich durcheinandergewirbelt. Da ich nun jahrelang nur
mit Dobermännern gearbeitet habe, freue ich mich schon sehr
auf diese neue Herausforderung.
Und wirklich 2003 sollte sich als sehr ereignisreiches
Jahr darstellen.
Zuerst hielt uns ein übergangener Bruch bei unserer Mali-Hündin
3 Monate lang in Atem - Gott sei Dank ist aber alles sehr gut verheilt
und die Prognose für ihre Zukunft als Leistungshund sieht zum
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht schlecht aus.
Im August trennte ich mich von meinem Trainer und meine neue sportliche
Heimat ist nun der ÖGV-Hollabrunn mit dem Schutzhelfer Thomas
Damböck und meinem neuen Trainer Ing. Peter Gruber.
Auch konnte ich die Ziele, die ich mir bei der Ausbildung meiner
Dobi-Hündin "Limit" gesteckt hatte, im Herbst 2003
erreichen:
So legten wir die FH 1, dann in kurzer Aufeinanderfolge die IPO
2 und IPO 3 ab.
Da sie meiner Meinung nach nicht das Herz hat, auf großen
Turnieren zu bestehen und es nicht meine Art ist, von einem Hund
mehr zu verlangen als genetisches Potential vorhanden ist, werde
ich damit ihre Schutzhundekarriere beenden.
Das heißt aber nicht, dass sie nicht mehr auf Abrichteplätzen
zu sehen sein wird.
2004 werde ich mich ganz auf die Ausbildung meiner "Hit"
konzentrieren, die bereits sehr gute Ansätze zeigt.
Auch wird dieses Jahr unsere Hundefamilie noch um einen Hund - einen
Malirüden - erweitert werden. Aus welcher Zucht wird
sich in den nächsten Wochen zeigen.
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Karat de la montagne unique
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| Seit April 2004 tobt ein kleiner Kobold namens "Karat de la Montagne
Unique" bei uns herum. Karat vereinigt die Blutlinien von Ithos (Vater)
und Nash (Großvater mütterlicherseits) in sich. Und ich setze sehr
große Hoffnungen in ihn. Er hat uns in vielerlei Hinsicht zum Umdenken
bewogen, dass hier unsere bisher praktizierte "Herdenhaltung" doch nicht
zielführend ist. Weiters hat uns auch mein Trainer Ing. Peter Gruber (mehrmaliger
WM-Teilnehmer mit seinem Malirüden "Viking van Joefarm") die Vorteile
eines Zwingers deutlich vor Augen geführt. Und so entstand in kürzester
Zeit aus dem alten Kuhstall eine wunderschöne und funktionelle Zwingeranlage,
in der sich die Malis auch sehr wohl fühlen. Hier haben sie Ruhe, es ist
im Sommer angenehm kühl und sie können tun und lassen was sie wollen,
ohne dass es uns stört - es ist einfach ihr Reich. Hit hat im Sommer
ihre erste ÖPO 1 mit Bravour gemeistert und wir trainieren natürlich
fleißig mit Peter auf die ÖPO/IPO 3. Parallel dazu beginnt die Ausbildung
von Karat, was mich manchmal an meine Grenzen bringt. Paris feierte im
März 2004 seinen 8. Geburtstag, ist Gott sei Dank noch bei bester Gesundheit
und genießt sein Leben in vollen Zügen. Er hat im September nach
reiflicher Überlegung bei meiner Schwester sein neues Zuhause gefunden und
darf nun seine neue Familie bewachen. Die Jungs Stefan und Thomas haben ihn sofort
ins Herz geschlossen und kümmern sich liebevoll um ihn. Auch hat Paris sich
innerhalb kürzester Zeit eingelebt und genießt seine Rolle als Pascha
in vollen Zügen. Er hat sich solch einen Lebensabend aber auch wirklich verdient.
Trotzdem verbringen wir viel Zeit miteinander bei ausgedehnten Spaziergängen
mit der ganzen Familie und unseren vier Hunden. 2005 stand
ganz im Zeichen von Hit - wir legten im Frühjahr kurz hintereinander die
IPO 2 und 3 ab und trainierten den Sommer über für unsere ersten großen
Turniere: die ÖGV-Siegerprüfung, die Mali-Staatsmeisterschaft und die
ÖKV-Staatsmeisterschaft. Mit nicht einmal 3 Jahren hat sie bei diesen größten
Prüfungen in Österreich ganz toll abgeschnitten, wir haben aber auch
erkannt wo wir noch weiter fleißig arbeiten müssen. Wie
sagte doch Walt Disney: "Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch
tun."
2006 hat ziemlich dramatisch begonnen - Paris
hat eine Magendrehung nur durch das entschlossene Handeln meiner
Schwester ohne Schaden überlebt und sich schon sehr gut erholt.
Er feiert im März seinen 10. Geburtstag. Was das Jahr sonst
noch für Überraschungen bringt, wird sich zeigen. Sportlich
haben wir mit dem SVÖ-Leobendorf eine neue Heimat gefunden,
bei dem wir uns sehr wohl fühlen. Leider mussten wir aber auch
zur Kenntnis nehmen, dass wir mit Hit aus gesundheitlichen Gründen
keinen Sport mehr betreiben dürfen. Genaueres auf der "Hit"-
Seite.

Spike ( Spot de la montagne unique
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Völlig überraschend ist am 7. Juli ein weiterer Maliwelpe
zu uns ins Haus gezogen - überraschend deshalb,
weil Spot de la montagne unique ( Rufname Spike ) erst eine
Woche vor Abgabetermin plötzlich frei wurde und ich, seit Markus
diese Verpaarung auf seiner Homepage bekannt machte, von einem Welpen
aus dieser Verbindung schwärme. Das Schicksal geht manchmal recht
seltsame Wege.
Zum Thema Zufall gibt es auch
noch etwas zu erwähnen - durch eine Reihe von Zufällen hat sich Anfang
Juni unsere Trainingsgemeinschaft gebildet; es war von niemandem geplant, hat
sich einfach ergeben und wir sind alle ziemlich glücklich mit dieser Entwicklung.
Wir sind ein kunterbunter Haufen ohne Stars, versuchen jede Möglichkeit beim
Schopfe zu packen, um uns weiter zu bilden. Aber das wichtigste ist uns die Freude
und der Spaß am Arbeiten mit unseren Hunden.
20. Oktober 2006 - heute Nachmittag hat Paris seine letzte
Fährte angetreten. Du wirst ewig in unseren Herzen sein. Auf
Wiedersehen auf der Regenbogenbrücke.
Der Herbst 2006 hatte aber nicht nur tragische
Momente, sondern auch sehr erfreulich. Mit Karat legte ich im Oktober
nur eine Woche später die ÖPO 1 und kurz darauf die ÖPO
2 jeweils mit vorzüglich ab. Das fleißige Training und
der Zusammenhalt in der Trainingsgruppe haben sich also gelohnt.
Den Jahreswechsel auf 2007 verbrachten wir das erste Mal
mit einem gemeinsamen Skiurlaub bei Raoul in Salzburg. Aber dann wurde natürlich
gleich weiter gearbeitet und im April absolvierte Karat seine erste ÖPO 3,
wieder mit vorzüglich - vielen Dank meiner Trainingsgruppe, die mich
unterstützt und im Besonderen an meinen Schutzhelfer Tom. Auch der
Mai war ziemlich erfolgreich - auf der Sonderausstellung für Belg. Schäferhunde
wurde Karat völlig unerwartet Klubsieger und erreichte auf der anschließenden
Wesensüberprüfung in allen Teilbereichen die Bestnote 5 - jetzt hat
er alle Bedingungen für die Zucht erfüllt. Das Jahr
2007 geht nun in wenigen Tagen zu Ende und es ist höchste Zeit, die
Ereignisse der vergangenen Monate zusammenzufassen. Sportlich sollte die erste
Herausforderung am 25. August die ÖGV-Siegerprüfung in Poysdorf sein.
Bei an die 30 Grad sicherlich keine leichte Aufgabe, aber Karat hat uns nicht
enttäuscht. Zwar meinte er, in der UO die Übung 10 Minuten ablegen ist
nicht wirklich erforderlich und wir bekamen mit 84 Punkten dafür die Rechnung
präsentiert, aber sonst lieferte er eine recht ordentliche Arbeit ab. Auch
im Schutz verlief eigentlich alles nach Wunsch, wir hatte nur nicht mit Karats
"Nascherein" gerechnet - und so blieben nur 88 Punkte übrig. Die
Fährte absolvierte er recht ordentlich mit 90 Punkten. Und so waren wir mit
dem ersten Auftritt eigentlich ganz zufrieden und selbstbewusst genug, für
die Belgier-Staatsmeisterschaft zu melden. Mein Mann (und mittlerweile
Personal-Trainer) und mein Trainingspartner Rudi und seine Partnerin Andrea (wegen
Frauenstimme beim Ablegen *ggg*) halfen mir, Karat optimal auf die Veranstaltung
vorzubereiten. Danke Euch für die viele Zeit und Mühe, die ihr
auf euch genommen habt, um uns zu unterstützen. Leider verlief es
in der Fährte nicht ganz nach Wunsch, hier fehlte einfach noch Erfahrung
(wir arbeiten daran), aber dafür waren wir in der UO mit dem Ergebnis von
96 Punkten selbst ein wenig überrascht. Auch im Schutz haben wir mit unserem
Trainer und Schutzdiensthelfer Thomas Wöginger echtes Glück - er hat
Karat perfekt vorbereitet und dieser Einsatz wurde mit dem besten Schutzdienst
und 95 Punkten belohnt. Schlussendlich konnten wir den 2. Gesamtrang erringen
- nicht wirklich geplant, aber dafür umso überwältigender. DANKE
MEINEM MANN HERBERT, MEINEM TRAININGSPARTNER UND FREUND RUDI, NATÜRLICH MEINEM
SCHUTZHELFER TOM UND MEINER TRAININGSGRUPPE, DIE MIR GANZ FEST DIE DAUMEN GEHALTEN
HABEN.
Den sportlichen Abschluss des Jahres 2007 sollte der
Start bei der "Silbernen Rebe" des AHSK Traiskirchen bilden.
Dabei konnten wir den 2. Gesamtrang in der ÖPO 3 und den besten
Schutzdienst erringen. Derzeit trainieren wir fleißig für
die WM-Ausscheidung Anfang April in Laa an der Thaya.
Auch unser Nachwuchshund "Spike" macht
sich mittlerweile recht gut und zeigt schön langsam, was in ihm steckt.
Ach ja - hätte ich fast vergessen. Hit lebt seit
einem Jahr bei meinem Vati rund 10 km von uns entfernt. Hat ihre
neue Familie innerhalb kürzester Zeit um den Finger gewickelt
- Lieblingsplatz ist ein Meter neben dem Kachelofen. Begleitet meinen
Papi regelmäßig zum Lauftraining und zu Mountainbike-Touren
und genießt ihre Nummer-Eins Position.
Kurzum sie hat ihren Platz im Leben gefunden und kann nun einfach
Hund sein - das operierte Beinchen macht bei dieser regelmäßigen
Bewegung kein Problem mehr und sie fühlt sich rundherum wohl
- hat sogar gelernt im BMW-Roadster auf der Beifahrerseite mitzufahren,
ist das Maskottchen der Leobendorfer Feuerwehr und begleitet den
Sohn von Papa´s Lebensgefährtin zum Heurigen. Hundeherz
was willst du mehr?
Nun 2008 dürfte nicht viel weniger überraschend
verlaufen als das vergangenen Jahr.
|
Ing. Peter Gruber
|
Diese Nachricht am 25. März 2008 hat uns
erschüttert. Unser Freund
Peter Gruber ist in der Nacht, plötzlich und für
uns alle unerwartet im 41. Lebensjahr verstorben.
Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein
Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt,
sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.
Wir werden dich
nie vergessen! |
Nachdem sich das hundesportliche Jahr doch schön langsam dem
Ende zuneigt und ich schon dezent darauf aufmerksam gemacht wurde,
dass es doch endlich wieder an der Zeit wäre die Chronik weiter
zu schreiben, fasse ich nun die Ereignisse von 2008 zusammen.
Der erste Start in Laa, bei der nunmehrigen Leistungs-Siegerprüfung,
fing mit 94 Punkten in der Unterordnung schon recht ordentlich an,
auch im Schutz erreichten wir 91 Punkte (Karat benötigte kein
Kommado zum Abrufen).
Leider lief es im Fährtengelände nicht nach Wunsch und
so blieben nur 70 Punkte und insgesamt ein 41. Platz übrig.
Vor der WM-Ausscheidung in St. Georgen verletzte sich Karat (Kralle
komplett gezogen) und wir mussten auf diesen Start verzichten.
Den Sommer verbrachten wir mit Rudi, Andrea und Benni in Vorarlberg
- bei einem wunderbar harmonischen Urlaub, der mit 3 Wochen trotzdem
viel zu kurz war. Unser neuer Wohnwagen hat sich dabei voll bewährt
und wir haben die Investition noch nicht bereut.
Das nächste Antreten war dann die ÖGV-Siegerprüfung
im August, wo wir mit 95 Punkten aus der Unterordnung und 90 Punkten
aus der Schutzarbeit ins Fährtengelände fuhren. Bei sehr
schwierigen Bedingungen konnten wir diesmal nicht bestehen.
Mittlerweile hatten wir in unsere Trainingsgemeinschaft "Zuwachs"
bekommen und Richard Gettinger, der Karat´s Fährtenarbeit
genau beobachtet hatte, unterstützte uns ab diesem Zeitpunkt
bei Karat´s Ausbildung.
Gemeinsam stellten wir das Training um und der Fleiß sollte
sich bald bezahlt machen.
Bei der Belgier-Siegerprüfung konnten wir zumindest ansatzweise
zeigen, was in uns steckt;
mit 95 - 86 (leider kein Sitz und ein verpatztes Voran) - 96 (bester
Schutz) erreichten wir den achtbaren 6. Platz.
Dabei hielt uns an diesem Wochenende auch unser toller Hundeanhänger
ganz ordentlich auf Trab und brachte auch meinen sonst sehr ruhigen
Mann zur Weißglut - mittlerweile könnte er locker bei
der Firma WT-Metall in der Hängerproduktion mitarbeiten und
dass ohne jegliche Einschulung - denn der Motor funktionierte nach
einigen Stunden der verbissenen Fehlersuche wieder.
Der letzte Start im heurigen Jahr sollte die FCI-Qualifikation in
Ried sein. Wir hatten diesmal ein bisschen mehr Losglück und
starteten am Samstag um 13.00 Uhr in der Fährte, diesmal auf
Wiese. Und wirklich, Karat hat die Umstellung der letzten 7 Wochen
gut getan und unsere Arbeit wurde mit 96 Punkten belohnt - es war
ein tolles Gefühl, denn am Straßenrand standen meine
Leute und fieberten mit.
Mit diesem guten Ergebnis ging es zur Unterordnung, wo wir mit 93
Punkten eine ordentliche Arbeit ablieferten und auch im Schutz erkämpften
wir 93 Punkt. Was das bedeuten sollte, war mir lange nicht klar.
Aber schließlich reichte es zum 3. Platz und zum bestplatzierten
Mali auf dieser Veranstaltung.
LEUTE ICH DANKE EUCH !!!!
Es ist mittlerweile Ende Mai 2009 und auch heuer haben sich die
Ereignisse überschlagen.

Idefix of Flying Porkies
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Im März lernte ich zufällig den kleinen Mali "Idefix
of Flying Porkies" von Heike Erlacher bei einem Seminar
kennen und fand sofort Gefallen an diesem tollen Kerlchen, war aber
mit vier Hunden ausgelastet und hatte deshalb keinen Platz für
einen weiteren Mali.
Doch irgendwie ging mir der quirlige Satansbraten nicht mehr aus dem
Kopf. Erst bei unserem nächsten Wiedersehen auf der ÖKV-Leistungssieger-Prüfung
war es dann endgültig um mich geschehen und Idefix trat seine
Heimreise in unserem Bus an.
Unser erster Start im Jahr 2009 war bei der ÖKV-Leistungssieger-Prüfung
in Grieskirchen. Was wir eigentlich nicht mehr für möglich
gehalten hatten und nicht einmal zu träumen gewagt hatten,
trat wirklich ein. Mit einem guten Ergebnis bei dieser Veranstaltung
schafften wir die Qualifikation für die FMBB-WM ohne Streichresultat.
Endlich einmal für Österreich starten, welch ein Gefühl
das beim Einmarsch ins Stadion war, kann ich gar nicht in Worte
fassen - einfach geil. Wir haben uns mit 80-90-90 recht wacker geschlagen
und viele Freundschaften vertieft, neue geschlossen - es war eine
tolle Zeit mit der österreichischen Mannschaft und den Leuten
an meiner Seite, die mich auch in der Vergangenheit immer unterstützt
haben und für mich da waren, wenn ich sie gebraucht hab - danke
euch !!!!!
Das Jahr 2009 sollte aber neben einigen eher durchwachsenen Turnierstarts
bei der 1. WM-Ausscheidung in Bad Hall, der Belgier-Siegerprüfung
in Hatzendorf und der 2. WM-Ausscheidung beim ÖGV Baumgarten
noch einen weiteren Höhepunkt in der sportlichen Karriere von
Karat bereit halten - den Sieg bei der ÖGV-Siegerprüfung
in Gols.
Wie das passieren konnte, ist noch immer ein wenig unbegreiflich,
aber spätestens zu Sylvester, wenn wir mit unseren Freunden
das alte Jahr revue passieren lassen, werden wir diesen Sieg vielleicht
realisieren.
Zur Zeit hält uns aber weniger das Training mit unseren Malis
in Atem, sondern die Gesundheit unserer Hunde; zuerst hat Spike
sich dreimal an der selben Pfote ziemlich schlimm verletzt und musste
zweimal genäht werden(die Gummizelle ist schon in Planung)und
jetzt, wenige Tage vor Weihnachten machen wir uns alle ziemliche
Sorgen um Hit, die seit 2 Jahren bei meinem Papa lebt. Die wahrscheinliche
Diagnose Knochenkrebs lässt uns derzeit ziemlich verzweifeln
und mit dem Schicksal hadern, zumal unsere Süße schon
von Anbeginn keinen freundlichen Start in ihr junges Mali-Leben
hatte.
Derzeit versuchen wir ihr mit entsprechenden Medikament das Leben
so lebenswert wie möglich zu machen, da sie aktuell keine Schmerzen
hat.
Aber eine Prognose traut sich niemand abzugeben - Mäuschen
wir drücken dir ganz fest die Daumen. Wer kämpft kann
verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Hit hat ihren Kampf gegen den Knochenkrebs leider am 26. Jänner
2010 verloren - leb wohl auf der Regenbogenbrücke mein tapferes
Mädchen.
Vielen Dank unserer Tierärztin Gina Bregenzer, die uns und
meinem Papa in dieser schweren Zeit bis zum Schluss beigestanden
ist.
Nach einiger Zeit der Trauer ist Mitte Februar unser Mali-Rüde
Spike bei meinem Papa eingezogen und hat sich bereits nach wenigen
Tagen so gut eingelebt, dass die Probezeit beendet ist und er sich
nun von seiner neuen Familie verwöhnen lassen kann. Er hat
sich in eine Richtung entwickelt, die wir nie für möglich
gehalten haben.
Mit einem Wort - er hat seinen Platz im Leben gefunden und darf
es nun in vollen Zügen genießen. Viel Glück mein
kleiner Sonderschüler.
Am 3. März haben wir die erfreuliche HD-Auswertung von Idefix
erhalten und jetzt steht seiner Sportkarriere endgültig nichts
mehr im Weg.
Es ist nun Ende August und höchste Zeit die Chronik weiter
zu führen.
Idefix hat bei der Clubschau im Juni in der Zwischenklasse ein V2
erhalten und die WÜP mit Bestnoten 5 bestanden.
Auch seine Ausbildung macht große Fortschritte und es macht
großen Spaß mit diesem Hund zu trainieren.
Ich denke, er könnte ein würdiger Nachfolger von Karat
werden, aber das wird die Zukunft zeigen.
Sportlich hat sich das Jahr 2010 sehr turbulent dargestellt. Da
für mich ein Antreten bei der ersten Ausscheidung in Hard aus
beruflichen Gründen hinsichtlich FMBB-WM
keinen Sinn machte, wollte ich eigentlich bei der WM-Ausscheidung
in Judenburg wieder mit Karat ins Tuniergeschehen einsteigen. Leider
verletzte er sich nur wenige Tage vorher bei einem Training und
ich musste diesen Start absagen. Über den Sommer haben wir
brav trainiert, aber immer wieder ist uns aufgefallen, dass Karat
sehr schnell ermüdet und eigentlich nicht ganz fit erscheint.
Ohne große Erwartungen sind wir dann bei der ÖGV-Siegerprüfung
angetreten - eigentlich wollte ich einen Beweis, dass es nun genug
ist und ich Karat in Pension schicken werde.
Da wir aber auf der Fährte richtig trainiert hatten (vielen
Dank Gina!!!!) konnten wir auf dem sehr selektiven Fährtengelände
mit
96 - 90 - 87 doch den 7. Platz erreichen. Auf einen Start bei der
Belgier-Siegerprüfung werden wir aber trotzdem verzichten und
ihn von oben bis unten gründlich durchchecken - vielleicht
findet sich ja eine Ursache für sein Verhalten.
Aber nicht nur bei den Hunden ging es recht turbulent zu - auch
die Krankheit meines Trainingspartners Rudi hält uns in Atem.
Immer wieder muss ich feststellen, wie sehr er mir fehlt und wir
halten alle Daumen, dass er die Therapie gut verkraftet und bald
wieder der Alte ist. Er war zum ersten Mal bei der ÖGV-Siegerprüfung
nicht mit auf der Fährte,
für mich total ungewohnt, denn ihm bin ich immer zuerst um
den Hals gefallen (die Stunden, die er mit mir auf den diversen
Trainingsplätzen verbracht hat, muss erst jemand zählen!!
- Danke für alles Rudi. Nächstes Jahr bist du dran!)
....... to be continued
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